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Magere Anstrichstoffe



Die Bezeichnung mager im Gegensatz zu fett (->Fette Anstrichstoffe9 bezieht sich ausschließlich auf das verhältnis von Öl zu Harz in ölhaltigen Bindemittellösungen:je höher der Harzanteil, desto magerer das Bindemittel und damit der Lack. Die Verwendung der Begriffe mager, halbfett,fett im anderen Sinne ist nicht korrekt, allerdings noch sehr gebräuchlich.So wird damit häufig der ->Pigmentgehalt von Anstrichstoffen gekennzeichnet: hoher Pigmentgehalt bewirkt einen matten Film,der, weil er nicht glänzendfett aussieht, als >>mager<< bezeichnet wird. Da mit steigenden Pigmentgehalt die Verstreichbarkeit oft durch Zugabe von Verdünnungs- und Lösungsmittel gewährleistet werden muss, vor allem wenn der Anstrich matt auftrocknen soll, ist >>mager<< mitunter Bezeichnung für einen hohen Grad der Verdünnung des Anstrichstoffes, die im übrigen ein geringes Bindevermögen des Bindemittels, also mehr oder weniger schnell kreidende Anstrich ergibt, sofern im Außenanstrich verwendet. Das Prinzip von >>mager nach fett<< für den ordnungsgemäßen -> Anstrichaufbau besagt, dass von Schicht zu Schicht der Pigmentteil geringer zu halten ist. Rein vom Oberflächeneffekt des Films her werden auch matt auftrocknende ölfrei Anstrichstoffe noch als >>mager<


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