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Dekontamination



In Atomreaktoranlagen und Isotopen-Laboratorien können Verunreinigungen mit radioaktiven Materialien entreten, die nicht mit dem Auge, sondern nur mit Strahlungsmessgeräten wahrgenommen werden können. Man spricht von einer radioaktiven Kontamination. Die zum Schutz vor der gesundheitsschädlichen Strahlung erforderliche Reinigung nennt man Dekontamination. Radioaktive Kontaminationen kommen in Form von Stäuben oder Suspensionen vor, in den meisten Fällen wird es sich aber um saure, alkalische oder organische Lösungen handeln, die chemisch sehr unterschiedlicher Natur sein können. Ein gut Dekontaminierbarer Anstrich muss deshalb sehr gut chemikalienbeständig sein. Wird der Anstrichfilm von der Kontaminationslösung chemisch angegriffen, verbindet sich die radioaktive Substanz mit dem Anstrich und lässt sich nicht mehr entfernen. Auch die Dekontaminationslösungen können Chemikalien enthalten, gegen die der Anstrich zumindest für die Dauer der Einwirkung beständig sein muss. Bewährt haben sich Siliconharzlacke, Zweikomponenten-PU- Lacke und Chlorkautschuk- sowie Cyclokautschuklacke.


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